Exkursion zur Fa. Rieder - Fensterbau

Donnerstag, 27. 03. 2014 – 16 Uhr 45:

Die Klasse BTZ 2 - mit den Lehrern Roman Vogler und Gottfried Eller - beendet den, von Klassensprecher Mirko Munerati bestens organisierten, Lehrausgang zum Fensterwerk der Fa. Rieder im Zillertal mit einem Klassenfoto.

Die Fensterproduktion eindrucksvoll präsentiert hat Herr Matthias Fischer, Betriebstechniker der Fa. Rieder-Fensterbau. Fasziniert haben das erstaunliche Geschick der Mitarbeiter, der Einsatz von Maschinen mit künstlicher Intelligenz und die qualitativ hochwertigen Produkte.  

Details zur Werksführung – für die wir uns sehr herzlich bedanken – können den angefügten SchülerInnenberichten entnommen werden:

 

Fa. Rieder Fensterbau - Exkursionsbericht der Schüler Manuel Lechner, Sebastian Margreitter und Mirko Munerati

Die Klasse BTZ2 hat am 27.03.2014 das Fensterwerk der Fa. Rieder besucht.

Treffpunkt war um 14:00 Uhr direkt vor Ort. Kurz nach dem Eintreffen nahm Herr Fischer Matthias die Klasse in Empfang. Er ist Betriebstechniker und verantwortlich für den Großteil der, im Zillertal, produzierten Fenster.

Nach einer kurzen Einführung in die Zeitgeschichte des Betriebes bekam jeder Kopfhörer um trotz des Betriebslärmes Herrn Fischer zu verstehen.

Als Erstes hatte die Klasse das Vergnügen eine der größten CNC-Maschinen der Welt zu begutachten.

Anschließend kam die Gruppe zu einer etwas „primitiveren“ Version einer CNC, mit welcher man Spezialteile (z.B. Rundbögen, Segmentbögen,…) fertigt. Des Weiteren folgten wir dem Ablauf, welchen jedes Fenster durchlaufen muss. Vom schneiden zum leimen und vom schleifen zur Oberflächenbehandlung.

Zum „lackieren“ verwenden Sie ein E-Statik-System, welches anhand von positiv und negativen Teilchen die Farbe am Element gleichmäßig angezogen wird. Dieses System hat einen großen Vorteil, dass wenig Umweltverschmutzung da ist und wenig Verlust. Des weitern wird die Qualität der Lackierung gehoben.

Um nicht viel Zeit zu verlieren und die behandelten Elemente nicht tagelang ruhen zu lassen, hat der Betrieb mit der Entwicklung eines Kältetrockners ohne viel kostspieligen Aufwand entwickelt. Das hat den Vorteil, die Elemente in kurzer Zeit weiterverarbeiten zu können und damit kaum Zeit einzubüßen.

Zum Schluss hatte die Klasse das große Vergnügen eine Maschine zu begutachten, welche über eine künstliche Intelligenz verfügt. Diese Maschine erkennt anhand von Bilder, welche von mehreren Kameras geschossen werden, und vergleicht diese mit ca. 10.000, im Datenspeicher vorhandenen Bildern. Anhand von diesen wertet sie aus um welche Art von Verarbeitung es sich handelt und führt diese dann aus. Es bedarf trotzdem einer menschlichen Präsenz, denn sie weist manchmal noch Fehler auf.

Anschließend führte uns der Führungsleiter in die Verglasung, wo es wesentlich ruhiger und stiller war. Dort ist trotz der vielen Präsenz von Maschinen noch Handarbeit erforderlich, da das Glas wesentlich fragiler ist. Die Rahmen werden von Hand verglast und mit Silikon versiegelt.

Die Klasse ist am Ende der Führung angelangt und hatte das Vergnügen den Werdegang eines Holzfensters mitzuerleben.

Zum Schluss bekam die Gruppe noch Getränke und hatte die Möglichkeit Fragen zu stellen, welchen Herr Fischer mit großem Enthusiasmus antwortete.

Vor der Abreise schoss die Klasse noch ein Gruppenfoto und bedankte sich bei Herrn Fischer für die Umfangreiche und interessante Führung.

Fotoquelle: 
Christoph Eberharter
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